Fotogeschichte: „Business mit Bildern“

Cover der neuen Ausgabe des Journals „Fotogeschichte“, Nr. 142, Winter 2016.

Die neue Ausgabe des Fachjournals „Fotogeschichte“ befasst sich mit dem „Business mit Bildern. Geschichte und Gegenwart der Fotoagenturen“. Herausgeber Anton Holzer hat Beiträge zusammengestellt, die die Entwicklung von Fotoagenturen seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart untersuchen – sowohl auf den deutschsprachigen Raum bezogen als auch in globaler Perspektive.

„Eine fundierte Analyse der Geschichte der Fotoagenturen liefert wichtige Einblicke in ein zentrales, oft wenig beachtetes fotografisches Gewerbe, den Handel mit Bildern. Und sie zeigt auch, dass die kommerzielle Seite der Fotografie unverzichtbar ist für das Verständnis ihrer gesellschaftlichen und medialen Bedeutung. Fotografie, das zeigt dieses Heft, ist nicht nur ein System von Bildern. Sie ist auch eine Währung, und neuerdings ein Datenfluss, der enorme ökonomische Implikationen hat“, schreibt Holzer in seiner Einleitung.

Wie in jeder Ausgabe werden die Fachbeiträge durch aktuelle Rezensionen und Forschungsüberblicke ergänzt. Hier die Übersicht über die Beiträge:

Bernd Weise: Strukturen des Bildertransports. Fotoagenturen im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik

Matthias Christen, Anton Holzer: Mythos Magnum. Die Geschichte einer legendären Fotoagentur

Pia Draskovits: „Krieg gegen die Traurigkeit“. Die Spanienreisen der Magnum-Fotografin Fotografin Inge Morath im Jahr 1954

Estelle Blaschke: Bilder als Kapital. Corbis, Getty Images und der digitale Bildermarkt

Evelyn Runge: Vereinheitlichung, Verflechtung, Verkauf. Bildagenturen in der Gegenwart: das globalisierte Geschäft mit Fotografie im digitalen Zeitalter

Das vollständige Inhaltsverzeichnis ist hier zu finden.