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CfP: Fotografie und Ökonomie | 5. Workshop der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Call for Papers:
Fotografie und Ökonomie | 5. Workshop der AG Fotografieforschung
6./7. Juni 2019 am Seminar für Medienwissenschaft, Universität Basel, Schweiz

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung:
CfP Workshop 2019

Der diesjährige Workshop der AG Fotografieforschung widmet sich dem Thema «Fotografie und Ökonomie» und stellt dahingehend die grundsätzliche Frage, auf welche Weisen mit Fotografie Geld verdient wird und wie sich dies auf die Form der Bilder auswirkt. Medienpraxis im Allgemeinen lässt sich außerhalb eines ökonomischen Rahmens nicht denken. Und so stellen sich spezifisch für die Fotografie die Fragen nach den Formen der Wertschöpfung, aber auch nach den wirtschaftlichen Bedingungen, denen die Anfertigung und die Verbreitung von Fotografien unterworfen sind.

Im Sinne des Workshopcharakters steht die Diskussion im Vordergrund. Vorab wird von den eingeladenen Referent_innen ein ca. 8-seitiges Papier eingereicht, das die methodischen Überlegungen und Fragen an einer eigenen Fallstudie oder anhand einer exemplarischen und einschlägigen Position umreißt. Das Papier soll von allen Workshop-Teilnehmer_innen gelesen worden sein. Auf dem Workshop wird lediglich eine maximal 10minütige Impulspräsentation stattfinden, die das jeweils diskutierte Material mit den Leitfragen koppelt. Im Anschluss jeder Präsentation findet eine ca. 30minütige Diskussion statt.

Zur Einreichung von Beiträgen genügt eine maximal einseitige Skizze (ca. 300 Wörter), die bis zum 08. März 2019 bei den Organisator_innen (Email: esther.stutz@unibas.ch; ruchatz@staff.uni-marburg.de) eingegangen sein muss.

Um die Vorbereitung der Papiere durch die Teilnehmer_innen des Workshops zu ermöglichen, müssen die finalen Papiere bis spätestens zum 17. Mai 2019 vorliegen.

Um die Planung zu erleichtern, wird gebeten, auch die Teilnahme als einfache Diskutant_innen baldmöglichst anzumelden. Für die Teilnahme als Diskutant_in oder als Referent_in ist es nicht zwingend notwendig, Mitglied der GfM oder der AG Fotografieforschung zu sein.

Der Workshop findet am 6. Juni statt. Bei entsprechender Zahl der Rückmeldungen kann er auf den nachfolgenden 7. Juni ausgedehnt werden. Tagungsort ist das Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel.

Organisiert von Esther Stutz (Basel) und Jens Ruchatz (Marburg)

CfP Panel der AG Fotografieforschung auf der GfM-Jahrestagung 2019

Der vorliegende Call zum Thema „Fotografische Materialität jenseits von Analog und Digital“  versteht sich als Aufruf, die klassischen Dichotomien von materiellen analogen Bildern und immateriellen digitalen Bildern zu problematisieren, da sie der Komplexität und Dynamik aktueller wie historischer fotografischer Praktiken nicht gerecht werden. Auf vier Ebenen adressiert das Panel daher Fragen nach der spezifisch fotografischen Materialität. Ausgehend von der Beschreibung ihrer (im)materiellen Bildträger widmen sich die Beiträge des Panels gesteuerten wie akzidentiellen Einschreibeprozessen in das Material sowie neueren Praktiken der Alltagsfotografie, aber auch der künstlerischen und theoretischen Reflexion dieser Zustände und Vorgänge. 

Der vollständige CfP kann als PDF hier heruntergeladen werden. Wir bitten um Vorschläge für 20-minütige Beiträge für das Panel im Rahmen der Jahrestagung 2019 der GfM bis zum 10. März 2019 an:  

Maria Männig (maennig@staff.uni-marburg.de) und Dominik Schrey (dominik.schrey@kit.edu).

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Neu erschienen: Standardwerk zur Kombinatorischen Fotografie

Buchdeckel Kombinatorische Fotografie – 1972

Aktuell und endlich (46 Jahre nach ihrer Erfindung) ist das Standardwerk zur Kombinatorischen Fotografie erschienen.

Als apparatives fotografisches Verfahren gehört die Kombinatorische Fotografie zum Genre der Generativen Fotografie, die 1968 von Gottfried Jäger geprägt wurde.

Das vorliegende Buch präsentiert als Bildband Qualität und Bandbreite des Eggertschen Werkkomplexes. Zusätzlich werden in einem separaten Bildkapitel „Werkstatt“ die technischen Aspekte der Bildentstehung vorgestellt. Die Werkstatt-Einblicke reichen dabei von der niedergeschriebenen Idee als Programmblatt mit Zahlenketten über einen Auszug aus der Patentschrift zum Apparat und die filmtechnischen Experimente zur exakten Farbwiedergabe auf Ektachrome-Material bis hin zu fotografischen Notizen aus dem Werkstattbuch des Erfinders und Künstlers Eggert.

Blick ins Buch, Werkstatt-Teil

Neben der technischen Einordnung dieses solitären fotografischen Verfahrens, bis hin zur Nachvollziehbarkeit des komplexen Bildentstehungsprozesses ist der ergänzende Textteil auch der ästhetisch-künstlerischen Verortung hilfreich.

Diese Multi-Perspektive auf das Kombinatorische Werk wird erst durch eine interdisziplinäre Autorenriege ermöglicht, die von Gottfried Jäger, dem Ur-Vater der Generativen Fotografie über Herbert W. Franke, der sich als Physiker und Philosoph mit dem Grenzgang von Apparat und Kunst bereits seit den 1950er Jahren beschäftigt, und bis zu Ralf Hanselle als Foto- und Kunstkritiker und Stephan Sagurna als Bildwissenschaftler reicht.

Nach seiner Erfindung und Patentierung im Jahr 1972 ist das Verfahren der Kombinatorischen Fotografie über Jahrzehnte nahezu unbeachtet gewesen und fast in Vergessenheit geraten.

Seit einigen Jahren (und sicherlich mit bedingt auch durch die aktuelle Rückbesinnung auf ‚50 Jahre generative Fotografie’) regt sich jedoch die Aufmerksamkeit der Fotogeschichte als auch der Kunstszene um die Kombinatorische Fotografie.

Das vorliegende Buch bringt tatsächlich etwas Licht in Werkkomplex und Entstehungsgeschichte der Kombinatorischen Fotografie und bildet einen wichtigen Puzzlestein in der ganzheitlichen Rezeption des fotografisch-kulturgeschichtlichen Phänomens der Generativen Fotografie und ihrer Verästelungen.

Blick ins Buch, Werkkomplex

Interessant ist das Angebot der Herausgeber, die fundierten fachlichen Aspekte des Buchs durch persönlich-subjektive Erfahrungen zu ergänzen. Für die Betrachtung der Kombinatorischen Bildwelten enthält das Buch Musikempfehlungen zum Hörgenuss. Folgt man diesen Empfehlungen, lässt sich der Zeitsprung in die 1970er Jahre dank Pink Floyd und Tangerine Dream noch direkter nachvollziehen.

 

Kombinatorische Fotografie – 1972.

Apparative Kunst, Algorithmen und Abstraktion.

Betrachtungen zu einem blinden Fleck der Fotogeschichte.

Hg.: Eggert / Sagurna

Bildband mit ergänzenden Beiträgen von Gottfried Jäger, Herbert W. Franke, Ralf Hanselle und Stephan Sagurna

132 Seiten, 66 Abbildungen, durchgängig 4-farbig

ISBN  978-3-00-060631-1

17,80 €

Nonkonform – Verlag

Programm: Fotografie und Technik | 4. Workshop der AG Fotografieforschung

14. und 15. Juni 2018, am Institut für Medienwissenschaft / Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Philipps-Universität Marburg

Der Workshop versteht die Technik als einen zentralen, aber diverser Teil der Fotografie. Im Workshop wird der Frage nach der Technik weniger grundsätzlich theoretisiert nachgegangen, als dass in den Mittelpunkt gestellt wird, wie die Technik in der Erforschung der Fotografie berücksichtigt werden kann. Im interdisziplinären Zusammenspiel wird das Ziel verfolgt, breit aufgerissene Problemhorizonte zu diskutieren und zu reflektieren. Willkommen sind daher fotografieinteressierte Wissenschaftler_innen aus allen Disziplinen. Für die Teilnahme ist es nicht zwingend notwendig, Mitglied der GfM oder der AG Fotografieforschung zu sein. Im Sinne des Workshop-Charakters steht die Diskussion im Vordergrund. Vorab wird von den eingeladenen Referent_innen ein ca. 8-seitiges Papier eingereicht, das die methodischen Überlegungen und Fragen an einer eigenen Fallstudie oder anhand einer exemplarischen und einschlägigen Position umreißt. Das Papier soll von allen Workshop-Teilnehmer_innen gelesen worden sein. Auf dem Workshop wird lediglich eine maximal 10minütige Impulspräsentation stattfinden, die das jeweils diskutierte Material mit den Leitfragen koppelt. Im Anschluss jeder Präsentation findet eine ca. 30minütige Diskussion statt.

Anmeldungen bitte an die Organisatoren: Daniel Bühler (Cottbus) und Jens Ruchatz (Marburg)
(E-Mail: d.buehler@b-tu.de; ruchatz@staff.uni-marburg.de)

Am Workshop kann nur nach vorheriger Anmeldung teilgenommen werden.

Donnerstag | 14.06.2018

14.00 Uhr     Daniel Bühler (Cottbus) und Jens Ruchatz (Marburg) Begrüßung und Einführung

Panel 1

14.20 Uhr     Mona Schubert (Köln) Das dirigierte Bild: Gilbert Simondons „Die Existenzweise technischer Objekte“ (1958) und das fotografische Dispositiv

15.00 Uhr     Stephan Sagurna (Münster) Materialimmanente Spurenanalyse: Zur technischen Genese und Rekonstruktion des Bildentstehungsprozesses von Fotografien

15.40 Uhr     Franz Hefele (München) „Handhaltung: Körperhaltung“: Otto Croy über den Umgang mit fotografischer Technik

16.20 Uhr     Kaffeepause

Panel 2

16.50 Uhr     Carolin Anda (Potsdam) Visuelle und technische Ebenen in Bilderkennungsalgorithmen: Vom visuellen Software-Training zum zwinkernden Selfie

17.30 Uhr     Birk Weiberg (Zürich) Existenzweisen der Kamera

18.10 Uhr     Joachim Froese (Brisbane) Fotografie als Technik

18.50 Uhr     Ende

19.00 Uhr     Gemeinsames Abendessen

Freitag | 15.06.2018

Archivbesuch: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg

9.00 Uhr        Hubert Locher, Sonja Feßel und Susanne Dörler (Marburg) Archivbesuch

Panel 3

11.20 Uhr     Antje Dittmann (Berlin) Das Ringen der Fotografie um Eigenständigkeit in der fotomechanischen Vervielfältigung

12.00 Uhr     Doris Gassert (Winterthur) In/stabile Bilder und die Politiken der Repräsentation

12.40 Uhr     Mittagspause

Panel 4

14.00 Uhr     Verena Kuni (Frankfurt a. M.) Lochkamera

14.40 Uhr     Stefanie Stallschus (Berlin) Sichtbare Dunkelheit – Die Nachtaufnahme als ein intensiviertes Bild der Technik

15.20 Uhr     Maria Männig (Karlsruhe) Scan(phot)ography. Von der Kunst des Bildermachens

16.00 Uhr     Schlussdiskussion

16.30 Uhr     Ende

CfP: Fotografie und Technik | 4. Workshop der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Call for Papers:
Fotografie und Technik
4. Workshop der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Am 14./15. Juni 2018 am Institut für Medienwissenschaft und am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Philipps-Universität Marburg

Bitte finden Sie eine ausführliche Beschreibung hier:
CfP Workshop 2018

Der Workshop verfolgt das Ziel, im interdisziplinären Zusammenspiel, die aufgerissenen Problemhorizonte zu diskutieren und zu reflektieren. Willkommen sind fotografieinteressierte Wissenschaftler_innen aus allen Disziplinen. Vor allem anhand von case studies sollen theoretische und methodische Explorationen unternommen werden. Im Sinne des Workshop-Charakters steht die Diskussion im Vordergrund. Vorab ist von den eingeladenen Referent_innen ein ca. 8-seitiges Papier einzureichen, das die methodischen Überlegungen und Fragen an einer eigenen Fallstudie oder anhand einer exemplarischen und einschlägigen Position umreißt. Auf dem Workshop wird lediglich eine maximal 10minütige Impulspräsentation stattfinden, die das jeweils diskutierte Material mit den Leitfragen koppelt. Im Anschluss jeder Präsentation findet eine ca. 30minütige Diskussion statt.

Zur Einreichung von Beiträgen genügt eine maximal einseitige Skizze (ca. 300 Wörter), die bis zum 11. Februar 2018 bei den Organisatoren (Email: d.buehler@b-tu.de; ruchatz@staff.uni-marburg.de) eingegangen sein muss. Um die Vorbereitung der Papiere durch die Teilnehmer_innen des Workshops zu ermöglichen, müssen die finalen Papiere bis spätestens zum 25. Mai vorliegen.

Um die Planung zu erleichtern wird gebeten auch die Teilnahme als einfache Diskutant_innen baldmöglichst anzumelden. Für die Teilnahme als Diskutant_in oder als Referent_in ist es nicht zwingend notwendig, Mitglied der GfM oder der AG Fotografieforschung zu sein.

Der Workshop findet am 14. Juni statt. Bei entsprechender Zahl der Rückmeldungen kann er auf den nachfolgenden 15. Juni ausgedehnt werden. Tagungsort sind das Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg sowie das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg. An- und Abreise wird am jeweiligen Workshop-Tag möglich sein.

Organisiert von Daniel Bühler (Cottbus) und Jens Ruchatz (Marburg)

GfM-Jahrestagung 2017 | AG-Panel ‚Fotografie und Display: Zur Zugänglichkeit digitaler Fotografien‘ | 06.10.17, 11h00

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft zum Thema ‚Zugänge‘ am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg vom 4. – 7. Oktober 2017 findet am Freitag, 06.10., von 11h00 bis 13h00 im Großen Hörsaal das Panel der AG Fotografieforschung mit dem Titel ‚Fotografie und Display: Zur Zugänglichkeit digitaler Fotografien‚ statt.

Nähere Informationen zur Jahrestagung:
http://www.gfm2017.de/

Digitale Fotografien sind nicht im engeren Sinn materiell gebunden, die Bildinformation ist in einem binären Code gespeichert. Um für die Wahrnehmung zugänglich zu werden, müssen sie sich jedoch materialisieren. Unter den Bedingungen der Digitalität erfordert es also ein Display – als Schnittstelle von Hardware, Software, (fotografischen) Daten und User – das die Bilder bzw. Daten perzeptiv zugänglich macht. Die Lösung der Bilder von einer festen Materialität hat digitalen Fotografien auch eine neue Operativität verliehen, welche unter den Bedingungen einer allgemeinen Algorithmisierung – auch kultureller Praktiken – erst zur Entfaltung kommt. Die Konjunktur der Fotografie als Bild im Display der Foto-Kamera, des Smartphones, des Tablets oder allgemeiner des Computers kann auf die Allgegenwart dieser ›neuen‹ Technologien zurückgeführt werden. Wenn man heute mit Fotografien zu tun hat, ist immer auch das Display (mit) im Bild.

Den Funktionen und Aufgaben von Fotografien und Displays sowie den Bedingungen, denen die Zugänglichmachung und Erzeugung von Fotografien im Display unterliegt, geht das Panel nach. Technische/materielle Bedingungen werden befragt, z.B. verschiedene dispositive Anordnungen, die durch Hardware vorgegeben werden sowie die Software, denen die Anzeige der Bilder unterworfen ist. Das Display als Schnittstelle von Kultur und Technik wird untersucht, indem die ästhetischen, diskursiven, sozialen und ökonomischen Rahmungen herausgearbeitet werden, welche die Bereitstellung und Verwendung, d.h. den Zugang zu Display-Fotografien beschränken und regeln. Des Weiteren werden die fotografischen Bildoberflächen selbst als Zugang zu Daten und Informationen untersucht werden, z.B. Screenshots zur Dokumentation von Sachverhalten, (künstlerische) Auseinandersetzungen mit via Display Angebotenem, In-Game-Fotografie und Desktop-Hintergründe.

Panel-Programm:
Chair(s): Winfried Gerling (Fachhochschule Potsdam), Jens Ruchatz (Philipps-Universität Marburg), Daniel Bühler (Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg)

  • Schirmbilder – Fotografieren im Digitalen
    Winfried Gerling, Fachhochschule Potsdam
  • The Crack in the Bridge
    Lisa Andergassen, Fachhochschule Potsdam
  • Streaming als Ausstellungsdisplay
    Birk Weiberg, Zürcher Hochschule der Künste
  • Fotografie in Schlagwörtern – Die Verwendung von Bilderkennungsalgorithmen zur Gewährleistung blinden-gerechter Displays
    Carolin Anda, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Das Panel-Programm mit Vortrags-Abstracts:
https://www.conftool.pro/gfm2017/index.php?page=browseSessions&form_session=180&presentations=show

Programm für Workshop der AG Fotografieforschung: „Fotografie als Auslöser“

 

WORKSHOP: FOTOGRAFIE ALS AUSLÖSER

Untenstehend finden Sie das Programm für den Workshop der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft.

Interessierte melden sich bitte per Mail unter andergassen@fh-potsdam.de an (Betreff: Anmeldung Workshop Auslöser).

Die Paper der Vortragenden werden allen angemeldeten Teilnehmenden ab dem 16.06. zur Verfügung gestellt.

Datum:
Fr, 23.6. 10.00 – 17.00 Uhr

Ort:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam

Organisiert von: Winfried Gerling, Andreas Sudmann und Lisa Andergassen

Ablauf:
10:00 – 10:30
Begrüßung

10:30 – 12:00
Lina Maria Stahl: „Hidden Stars. Astrofotografie als mediales Akteur-Netzwerk“
Maria Männig: „Zum mimetischen Begehren auf Instagram“

12:00 – 13:00
Mittagspause

13:00 – 14:30
Stefanie Wenger: „Objects that look good online – Der installation shot als Substitut des Kunstwerks“
Tati Rosenstein: „Das fotografische Standbild aus Auslöser computer-animierter Installationen.“

14:30 – 15:00
Kaffepause

15:00 – 15:45
Michael Kuhmann: „Spurensuche im Licht – eine Geschichte von Displays an Blitzgeräten“

15:45 – 17:15
Abschlussdiskussion
Diskussion der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses Schlussworte

Verlängerung der Deadline für CfP „Fotografie als Auslöser“

Deadline verlängert bis zum 15.04.2017:

CfP der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft
zum Thema „Fotografie als Auslöser“, im ZeM – Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (Potsdam), am 22. und 23. Juni 2017

In der internationalen Geschichtsschreibung und Theoriebildung zur Fotografie ist viel über den Moment der fotografischen Bildauslösung sowie allgemein über den Prozess der Erzeugung fotografischer Bilder in ästhetischer, epistemischer, kultureller und technischer Hinsicht geschrieben worden. Nicht zuletzt ihr indexikalischer Charakter hat den epistemischen Blick auf die Fotografie derart bestimmt, dass sie vor allem als Produkt eines spezifischen, zeitkritischen Auslösungsprozesses verhandelt wurde.

Der geplante Workshop soll diese Perspektive produktiv umkehren, in dem er dieses Mal die Fotografie selbst als auslösendes Objekt untersucht. Im Zentrum des analytischen Interesses steht damit die Fotografie als Bedingung kultureller und ästhetischer Praktiken. Das auslösende Moment der Fotografie soll dabei allerdings weder aus der Perspektive der kulturellen Wirkung vielfach diskutierter ikonischer Bilder befragt werden, noch zielt der Workshop im Kern darauf ab, die Fotografie als Dispositiv zu untersuchen, sondern stellt die Fotografie als auslösendes Zwischenbild oder Interface in den Vordergrund.

Nähere Informationen sowie den Call for Papers (bis 15.04.17) finden Sie hier.
Anmeldungen zur Teilnahme als Diskutanten_innen sind später möglich, werden jedoch so rasch wie möglich erbeten, um die Vorplanung zu erleichtern. Um teilzunehmen oder ein Papier einzureichen, muss man nicht zwingend Mitglied der GfM, der AG Fotografieforschung oder des ZeM sein.

Konzeption und Organisation: Lisa Andergassen, Winfried Gerling und Andreas Sudmann.

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