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Calls for Proposals

Extended Proposal Deadline: CFP: Symposium „Pointed or Pointless? Recalibrating the Index“ in London/ Berlin

Proposal deadline extended until the 18th of April: Pointed or Pointless? Recalibrating the Index

Day 1 – London: 10 June 2017
Day 2 – Berlin: tbd November 2017

A conference and forum on the index in contemporary photography and image-based practice, theory and culture.

The symposium “Pointed or Pointless? Recalibrating the Index” aims to reconsider the notion of the index, its history and present-day applicability. Some recent debates – which abandon strict definitions of analogue/digital and scrutinize fixed notions of truth and medium – are taken as an opportunity to readdress the notion in the 21st century.

Further information see here.

London
Proposal Deadline: 18th April 2017
Notification of acceptance: 25th April 2017

Berlin
Proposal Deadline: 30th June 2017
Notification of acceptance: 15th July 2017

The first event will be recorded and webcast. Priority for Berlin papers will be given to abstracts that build on or respond to papers from the London event as part of their research.

Organizing Committee:
Lisa Andergassen (Fachhochschule Postdam)
Paulius Petraitis (Middlesex University)
Damian Sutton (Coventry University)

Fotografie in der Zeitschrift – und ein CfP für die Tagung „Visuelles Design: Die Journalseite als gestaltete Fläche“

curorte_zeitung

In den letzten Jahren ist nicht nur das Interesse am Fotobuch gestiegen, sondern auch die Materialisierung, Kontextualisierung und Distribution fotografischer Bilder in den Medien Zeitung und Zeitschrift hat gesteigertes Interesse erfahren. Als vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung fand diesen April in New York eine große internationale Tagung „printed matters“ statt, die sich mit fotografisch bebilderten Zeitschriften im 20. Jahrhundert beschäftigte. Allerdings: Systematisch ist die Zeitschrift als Medium, das Texte, Bilder und ihr Verhältnis untereinander in ganz besonderer Form anlegt, bisher kaum in den Blick geraten. Dem widmet sich seit Oktober 2016 die DFG-Forschergruppe Journalliteratur, die an den Universitäten Bochum, Marburg und Köln angesiedelt ist. Konzentriert auf das 19. Jahrhundert erarbeitet die Forschergruppe, wie periodische Publikationsmedien ihre Inhalte und deren Rezeption formatieren. Neben im engeren Sinne literarischen Texten widmet sich die Forschergruppe auch graphischer Illustration, Fotografie und Comic in der Zeitschrift.

Im November 2017 findet an der Philipps-Universität Marburg die Tagung „Visuelles Design: Die Journalseite als gestaltete Fläche“ statt, die sich mit der visuellen Gestaltung der Periodika: Typographie, Layout und Illustration, beschäftigt. Aktuell läuft der Call for Papers, der sicherlich auch für FotografieforscherInnen von Interesse ist und den Sie auf Deutsch und Englisch hier nachlesen können.

Internationale Tagung zur Smartphone-Fotografie in Mannheim

Vom 3. bis 5. November 2016 findet in Mannheim eine Tagung statt, die sich unter dem Titel „smart as photography – Die Wucht des Wandels“ mit den Transformationen auseinandersetzt, die das Smartphone als Apparatur fotografischer Praxis für das Medium Fotografie herbeigeführt hat. Das Erkenntnisinteresse ist gerade auch aus medienwissenschaftlicher Perspektive anschlussfähig, ist es doch das Smartphone, das der durch die Digitalisierung bereitgestellten Operativität des fotografischen Bildes wie nie zuvor zur Geltung verhilft: Das Smartphone vereint Möglichkeiten der Bildherstellung, -verarbeitung sowie -distribution und macht sie jedem Smartphonebesitzer prinzipiell ohne zeitliche und lokale Beschränkung zugänglich. Das Smartphone bildet mithin den technologischen und dispositiven Kern der Entwicklung zur „Ubiquituous Photography“ (Rubinstein/Sluis 2008; Hand 2012).

Um der Vielschichtigkeit der Konsequenzen Rechnung zu tragen sind Beiträger (ja, in der Tat leider keine Sprecherinnen) aus verschiedenen Ländern, aus Wissenschaft, Industrie und fotografierender Praxis eingeladen. So werden rechtliche Konsequenzen der Allgegenwart des Fotografierens genauso angesprochen wie kameratechnische Herausforderungen für die optische Weiterentwicklung, das Bild als visuelle Kommunikationsform ebenso adressiert wie Fragen der Subjektbildung.

Die Tagung wird ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) und findet in Mannheim im Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen statt. Die Website, auf der man sich – leider kostenpflichtig –  zur Tagung anmelden kann, finden Sie hier. Das Programm der Tagung ist hier zugänglich.

CfP: Faktizität und Gebrauch früher Fotografie – Studientag der Fototheken der Bibliotheca Hertziana und des Deutschen Archäologischen Instituts Rom

Faktizität und Gebrauch früher Fotografie
Studientag der Fototheken der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte und des Deutschen Archäologischen Instituts Rom
23./24.3.2017

Keynote speaker:
Prof. Dr. Peter Geimer (Freie Universität Berlin)
Prof. Dr. Jens Ruchatz (Philips-Universität Marburg)

Erwünscht sind Beiträge, die Zusammenspiel und Wechselwirkung fotografischer Praxis und Materialität und ihrer Verwendungszusammenhänge entweder anhand eines konkreten Fallbeispiels (Konvolut, Fotograf, Rezipient etc.) oder übergreifend untersuchen. Der Studientag schlägt dabei eine Brücke zwischen den Disziplinen Archäologie, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften, was in den einzelnen Beiträgen je nach Schwerpunktlegung ebenfalls besondere Berücksichtigung finden kann.

Nähere Informationen:
CfP-Deutsch-studientag-fruehe-fotografie
CfP-English-early-photography
CfP-Italiano-giornate-di-studio_prima-fotografia

Link zur Website:
http://www.biblhertz.it/aktuelles/calls-for-papers/faktizitaet-und-gebrauch-frueher-fotografie/

Bitte senden Sie bis zum 16. Oktober 2016 Ihr Exposé mit Lebenslauf an folgende Adressen:
fototeca@biblhertz.it und fotothek.rom@dainst.de

Es werden die Kosten für Reise (economy class) und Unterbringung gemäß den Vorgaben des deutschen Gesetzes zur Übernahme von Reisekosten erstattet.

Organisation: Tatjana Bartsch (BH), Ralf Bockmann (DAI), Paul Pasieka (DAI), Johannes Röll (BH)

#Selfie – Tagung steht vor der Tür

Der Hype um das Selfie, der Ende 2013 einsetzte, mag mittlerweile abgeebbt sein, doch nur um Platz zu machen für eine nachhaltige publizistische Beobachtung in nach wie vor hoher Intensität. Immer wieder gibt es Anlass Selfies zu thematisieren. Eine aktuelle Recherche bei Spiegel-Online ergibt etwa, dass der Begriff in mittlerweile 150 Beiträgen (Stand, 06.04.2015) auftaucht, deren erster am 15.06.2013 publiziert wurde. Zuletzt ging es um die Selfiesticks, deren Mitnahme in Fußballstadien und Museen vielerorts verboten wurde. Währenddessen konnte man erfahren, dass in Manila ein Museum eröffnet hat, das eigens für Selfie-Posen mit – reproduzierten – Kunstwerken errichtet wurde. Und zum 1. April wurde die Mär von einem Selfie-Schuh in die Welt gesetzt, der man angesichts der zahlreichen Selfie-Innovationen fast zu glauben geneigt war. Auch wenn es vielleicht nicht zum Selfie-Schuh kommen wird: Selfies are here to stay. Und das meint vor allem als gesellschaftlich relevant erachtetes Thema, wobei die Praxis selbst, wie André Gunthert nachgewiesen hat, sehr viel weiter zurückreicht – bis zur Etablierung der ersten Camphones um das Jahr 2000.

Anlass genug also, sich auch abseits von der tagesaktuellen Berichterstattung der Massenmedien mit dieser Form digitaler Fotografie auseinanderzusetzen. Am 23. und 24. April findet am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, organisiert von Julia Eckel, Sabine Wirth und Jens Ruchatz, die vermutlich erste wissenschaftliche Tagung statt, Keep Reading

#selfie – Imag(in)ing the Self in Digital Media – CfP

Das Wort „selfie“ist in aller Munde. Doch was ist überhaupt neu an der Praxis des Selfies und warum boomt sie zur Zeit, nachdem das fotografische Selbstporträt lange Zeit vergleichsweise selten vorkam? Am 23. und 24. April 2015 wird am Marburger Instituts für Medienwissenschaft die deutsch- und englischsprachige Tagung „#selfie – Imag(in)ing the Self in Digital Media“ stattfinden, die zum Ziel hat, diese Praxis kulturell und sozial, nicht zuletzt aber auch medien- und fotografiegeschichtlich einzuordnen. Auf jeden Fall handelt es sich um ein Thema, bei dem die Verbindung von Medienwissenschaft und Fotografieforschung produktiv werden muss.

Papers für die Tagung können noch bis zum bis zum 28. Juli 2014 eingereicht werden. Ein ausführlicher Call for Papers findet sich auf der Website des Marburger Instituts für Medienwissenschaft: http://www.uni-marburg.de/fb09/medienwissenschaft/forschung/veranstaltungen/selfie.

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