Browse Category

Veranstaltungen

DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“

Tagung „KI und das digitale Bild“, 21.–23.02.2024 in München

Die technischen Neuerungen des Machine Learning erhielten jüngst mit frei zugänglichen künstlich-intelligenten Programmen wie DALL-E oder ChatGPT große Aufmerksamkeit bei einem breiten Publikum. Die beinahe tagesaktuell geführten, öffentlichen Diskussionen changieren zwischen Bewunderung, Neugier und Sorge. Dies nimmt das DFG-geförderte Schwerpunktprogramm (SPP 2172) „Das digitale Bild“, geleitet von Hubert Locher (Philipps-Universität Marburg / Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg) und Hubertus Kohle (Ludwig-Maximilians-Universität München [LMU]), zum Anlass, vom 21. bis 23. Februar 2024 an der Ludwig-Maximilans Universität München eine Tagung mit dem Titel „Künstliche Intelligenz und das digitale Bild“ zu veranstalten. Das Schwerpunktprogramm befasst sich bereits seit 2019 mit dem Phänomen des digitalen Bildes und seinen Auswirkungen auf Wissenschaft, Gesellschaft und Ökonomie. Ziel ist es nun, die Diskussion auf die mit dem Einsatz sogenannter Künstlicher Intelligenz verbundenen Aspekte im weiteren medialen und gesellschaftlichen Kontext auszuweiten. In drei Panels zu „KI und Kunst“, „KI im öffentlichen Interesse“ sowie „KI in Forschung und Lehre“ soll der Frage nach Funktion, Verwendung und Nutzen dieser neuen Technologie nachgegangen werden. Die vielfältigen Themenstränge und Meinungsperspektiven sollen dabei in Kurzvorträgen prominenter und einschlägig aktiver Gäste und in moderierten Diskussionsrunden erörtert werden. Um ein breiteres Publikum anzusprechen, wird die Tagung live via Zoom übertragen.

Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Teilprojekte des SPP, die sich als Moderatorinnen und Diskutanten engagieren können, haben folgende Referentinnen und Referenten ihre Teilnahme zugesagt: Constant Dullaart (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg), Stefan Gronert (Sprengel Museum Hannover), Pamela Scorzin (Fachhochschule Dortmund), Eva-Marina Froitzheim (Kunstmuseum Stuttgart), Alexander Wulfers (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), Till Jäger (Kanzlei JBB Rechtsanwälte, Berlin), Björn Ommer (LMU), Manuela Lenzen (freie Wissenschaftsjournalistin), Roland Meyer (Ruhr-Universität Bochum), Jürgen Scriba (Deutscher Fotorat), Peter Bell (Philipps-Universität Marburg), Jan von Bonsdorff (Universität Uppsala, Schweden), Simeon Allmendinger (Forschungsinstitut für Informationsmanagement, Universität Bayreuth) Christin Seifert (Philipps-Universität Marburg / Hessisches Zentrum für Künstliche Intelligenz), Gitta Kutyniok (LMU) und Martin Warnke (Leuphana Universität Lüneburg). Angefragt wurden zudem Martin Honzik (Ars Electronica Linz) und Sebastian Sevignani (Friedrich-Schiller-Universität Jena).

Ob und wie KI-gestützte Systeme im wissenschaftlichen Umfeld zukünftig von Nutzen sein werden und welche Veränderungen das digitale Bild mit sich bringen könnte, wird zu diskutieren sein. Das Programm und die Zugangsinformationen für eine digitale Teilnahme werden auf der Website des Schwerpunktprogramms zur Verfügung gestellt:(<https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/>).

Kontakt: Leonie Groblewski und Florian Henrich, Projektkoordination DFG-SPP 2172 „Das digitale Bild“, Philipps-Universität Marburg, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Biegenstraße 11 D-35037 Marburg, dasdigitalebild@fotomarburg.de, https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/

Weiterführende Links zu Programm und Plakat:

https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/ki-und-das-digitale-bild-21-2-23-2-2023/

https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2024/ki-digitales-bild-1

Konferenz: Das digitale Bild in Politik, Ökonomie und Gesellschaft | 28.-30.04.2021

Unter den Stichworten „Die soziale Dimension, politische Perspektiven und ökonomische Zwänge“ diskutieren 17 geladene Gäste gemeinsam mit den Forschern und Forscherinnen des DFG-Schwerpunktprogrammes „Das digitale Bild“ sowie der Öffentlichkeit Aspekte des Visuellen im Digitalen.

Das vollständige Programm samt Abstracts sowie die Möglichkeit, sich zur Tagung anzumelden finden sie auf unserer Homepage: https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/tagung_april_2021/.

Das digitale Bild in Politik, Ökonomie und Gesellschaft

Wie verändern Deep Fakes die Rolle von Repräsentation in digitalen Bildern? Was sagen virtuell generierte Influencer über unser Schönheitsideal aus? Und warum stellen wir uns dauernd die Frage, ob Künstliche Intelligenz kreativ sein kann? Das sind nur einige der Fragestellungen, denen sich die Experten und Expertinnen gemeinsam mit den Mitgliedern des Forschungsprojektes und den Zuschauern und Zuschauerinnen widmen möchten.

Vom 28. bis 30. April 2021 werden sich renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wie die Literaturkritikerin und Posthumanistin Nancy Katherine Hayles, der niederländische Medienwissenschaftler Geert Lovink, verschiedene Designer, Unternehmerinnen und weitere Experten und Expertinnen aus Theorie und Praxis auf einer international ausgerichteten Tagung des DFG-Schwerpunktprogrammes (SPP) „Das digitale Bild“ dieser Themen annehmen. Unter den Stichworten „Die soziale Dimension, politische Perspektiven und ökonomische Zwänge“ diskutieren 17 geladene Gäste gemeinsam mit den Forscher:innen des Schwerpunktprogrammes sowie der Öffentlichkeit Aspekte des Visuellen im Digitalen.

PANEL I: POLITISCHE PERSPEKTIVEN / POLITICAL PERSPECTIVES
Die Möglichkeiten der Zukunft sind naturgemäß grenzenlos. Die Möglichkeiten der digitalen Technologie für die Kommunikation, Wirtschaft und nicht zuletzt die Wissenschaft sind noch lange nicht ausgeschöpft. Welche Entwicklungen können wir aus der (kurzen) Geschichte des noch jungen digitalen Bildes für die nächste Zeit erhoffen oder uns ausmalen? Welche Visionen sind möglich? Welches Potenzial zeichnet sich ab? Was sind die Möglichkeiten und Gefahren?

Mit: Yvonne Zindel (Universität der Künste Berlin), Kerstin Schankweiler (Technische Universität Dresden), Geert Lovink (Institute of Network Cultures – Amsterdam University of Applied Sciences), Andreas Treske (Bilkent University, Ankara), N. Katherine Hayles (English Department, University of California, Los Angeles)

PANEL II: DIE SOZIALE DIMENSION / SOCIAL DIMENSIONS
In dieser Sektion sollen Grundsatzreferate mit expliziter Adressierung der politischen Dimension vorgetragen werden. Was bedeutet die Integration der digitalen Bilder in unsere Gesellschaft? Welchen Anteil an der kontinuierlichen Digitalisierung unserer Kommunikation und unseres Sozialverhaltens haben die digitalen Bilder? Wie unterscheidet sich unsere aktuelle “digitale Kultur” von jener der vorangehenden – der “Gutenberg-Kultur” z.B. oder gar einer oralen Kultur – von der wir typischerweise nur vom Hören-Sagen wissen können, die wir uns aber mindestens vorstellen können? Ist es z.B. zu einer neuen Bild-Schriftlichkeit gekommen, welche die sprach- und textbasierte Kommunikation des Telefon- und Email-Zeitalters ablöst? Inwiefern und warum könnte es jetzt geboten sein, in kulturkritischer Absicht das größere Bild des digitalen Wandels einer fundamentalen Betrachtung zu unterziehen? Müssen jetzt Weichen gestellt werden, für eine kontrollierte, demokratische Sozialisierung der digitalen Sphäre – und noch einmal – welche Rolle spielt in diesem Feld das “Bild”? Sind wir gerüstet für eine Kritik der digitalen Bildkultur?

Mit: Omar Al-Ghazzi (The London School of Economics and Political Science), Karen Joisten (Technische Universität Kaiserslautern), Zivvy Epstein (MIT Media Lab, Cambridge/MA), Jill Walker Rettberg (University of Bergen) , Felix Stalder (Zürcher Hochschule der Künste)

PANEL III: ÖKONOMISCHE ZWÄNGE / ECONOMIC CONSTRAINTS
Das Digitale und das digitale Bild im Besonderen ist längst keine Angelegenheit von Computer-Freaks und digitalen Early Birds mehr. Polemisch könnte man sogar formulieren, auch das Kulturelle und Künstlerische wird in der digitalen Sphäre zur ökonomischen Angelegenheit, zur Ware. Daraus kann für eine kritische Reflexion des Digitalen nur gefolgert werden, dass wir uns ernsthaft auch mit den konkreten Fragen der Ökonomie des digitalen Bildes befassen müssen. Hier sind Perspektiven von Fachleuten gefragt, welche diese Dimension von juristischer und/oder ideeller Warte beleuchten können.

Mit: Tim Schätzke (Marketingagentur Gandayo, Steinau an der Straße), Matthias Spott (White Rocket Group, München), Cameron-James Wilson (The Diigitals Agency, Weymouth/Dorset), Mareike Foecking (Hochschule Düsseldorf – Peter Behrens School of Arts), Trevor McFedries (Technology Startup Brud, Los Angeles), Diana Weis (BSP Business School Berlin)

Kontakt

Dr. phil. Hanni Geiger
Ludwig-Maximilians-Universität München / DFG SPP „Das digitale Bild“

Institut für Kunstgeschichte
Zentnerstr. 31, Zi. 001
D – 80798 München
Telefon: +49 (0)89 / 2180 – 5317
E-Mail: Hanni.Geiger@kunstgeschichte.uni-muenchen.de

Workshop: „Das digitale Bild – Methodik und Methodologie: fachspezifisch oder transdisziplinär?“

Vom 12.–13. November 2020 findet in Marburg ein Workshop des DFG-Schwerpunktprogramms „Das digitale Bild“ statt, eine Teilnahme per Zoom ist kostenlos nach Registrierung möglich.

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Das digitale Bild“ mit den Sprechern Prof. Hubert Locher und Prof. Hubertus Kohle führt 12 verschiedene Forschungsprojekte deutscher Universitäten zusammen und fokussiert sich dabei auf die zentrale Rolle, die dem Bild im Prozess der Digitalisierung von Wissen und Praxis zukommt. Unter der übergeordneten Thematik behandeln die Teilprojekte je eigene Fragestellungen – so bildet das Programm den Facettenreichtum und transdisziplinären Charakter des Forschungsfeldes ab, während gleichzeitig enge Zusammenarbeit und produktiver Austausch der Forschenden angestrebt wird.

In regelmäßig stattfindenden Tagungen und Workshops wird dieser Dialog kultiviert und fortgeführt – gerne möchten wir auch Sie dazu einladen. So stellen wir uns in dem Workshop vom 12.–13.11.2020 der Fragestellung: „Das digitale Bild – Methodik und Methodologie: fachspezifisch oder transdisziplinär?“

Nach Registrierung unter https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/workshop-methodik-und-methodologie/ können Sie kostenlos per Zoom teilnehmen.

Behandelt werden Aspekte der konkreten methodischen und methodologischen Herausforderungen des Themas und welche allgemeineren Lehren und Folgerungen für den wissenschaftlichen Umgang mit dem „digitalen Bild“ hieraus gezogen werden können.

In den Panels „MASCHINE: Quantität, Qualität, Mechanisierung und Erkenntnis“, „SOZIALES: Herausforderungen im weiteren Feld“ sowie „FACHSPEZIFISCHES: Fachkulturen und disziplinäre Offenheit“ werden die Teilprojekte in kurzen Vorträgen Ansätze vorstellen und zusammen mit Expertinnen und Experten diskutieren.

Programm:

Donnerstag, 12.11.2020

PANEL I: MASCHINE
Quantität, Qualität, Mechanisierung und Erkenntnis

Experten:
Urs Leonhard Hirschberg, Technische Universität Graz
Andreas Maier, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

09.00–09.20 Uhr
Qualitative und quantitative Methoden zur Evaluation synthetischer Bilder
Matthias Wright, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Bildsynthese als Methode des kunsthistorischen Erkenntnisgewinns

09.30–09.50 Uhr
Revealing and Concealing: Reproductions of Japanese Handscrolls as Research Materials from Analogue to Digital
Fengyu Wang, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Japanische Querrollen und Digitale Explorationen: Materialität, Praktiken und Lokalität

10.30–10.50 Uhr
Produktion und Reputation des digitalen Bildes in der Architektur
Hubert Locher, Philipps-Universität Marburg
Dominik Lengyel / Catherine Toulouse, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Architecture Transformed – Architekturprozesse im digitalen Bildraum

PANEL II: SOZIALES
Herausforderungen im weiteren Feld

Expert*innen:
Christoph Ernst, Universität Bonn
Katharina E. Kinder-Kurlanda, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Matteo Pasquinelli, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

13.30–13:50 Uhr
Co-Creation im (Para-)Fotojournalismus. Herausforderungen in Theorie und Praxis
Evelyn Runge, Universität zu Köln
Hinter dem digitalen Bild. Fotografien auf Community- Plattformen und auf Twitter als Repositorien für maschinelles Lernen und journalistische Publikationen

14.00–14.20 Uhr
Bildpraxisanalyse: Erschließen, was Praktiken in Sozialen Medien vom digitalen Bild wissen
Jens Ruchatz / Kevin Pauliks, Philipps-Universität Marburg
Bildförmige Bildkritik in Sozialen Medien. Explizites und implizites Theoretisieren des digitalen Bildes

15.00–15.20 Uhr
Hidden Work: unautomated labor and AI
Ana Teixeira Pinto, Leuphana Universität Lüneburg
Jameson 2.0. Cognitive mapping in der zeitgenössischen Kunst

15.30–15.50 Uhr
Code: analysieren – vergleichen – visualisieren. Methoden zur Untersuchung von Computercode in Kunstwerken
Inge Hinterwaldner / Daniela Hönigsberg, Karlsruher Institut für Technologie
Browserkunst. Navigieren mit Stil

Abendvortrag:

18.00–19.00 Uhr
Skalierbare Geschichte? Für eine digitale Hermeneutik der Geisteswissenschaften 
Andreas Fickers, Direktor des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History

Freitag, 13.11.2020

PANEL III: FACHSPEZIFISCHES
Fachkulturen und disziplinäre Offenheit

Expertinnen:
Katja Kwastek, Vrije Universiteit Amsterdam
Ute Verstegen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

09.00–09.20 Uhr
Archäologie, Informatik, Digital Humanities – Ein Streitgespräch
Lucie Böttger / Alexander Zeckey, Georg-August- Universität Göttingen
Schemata. 3D-Klassifizierungsverfahren und archäologische Bestimmungskriterien am Beispiel antiker Terrakottastatuetten

09.30–09.50 Uhr
Methoden und Methodologie der Europäischen Ethnologie: Das digitale Bild aus ethnografischer Perspektive  
Katharina Geis / Sarah Ullrich, Humboldt-Universität zu Berlin
Curating Digital Images: Ethnografische Perspektiven auf die Affordanzen digitaler Bilder im Kontext von Museen und kulturellem Erbe

10.30–10.50 Uhr
Adaptive Anatomie: Durchschaubarkeit von Körper und Bild in der Chirurgie 
Moritz Queisner / Kathrin Friedrich, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Adaptive Bilder. Technik und Ästhetik situativer Bildgebung

Ein ausführliches Programm sowie eine detaillierte Beschreibung der Aspekte und Forschungsziele der einzelnen Panels finden Sie unter: https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/workshop-methodik-und-methodologie/

Die Teilnahme per Zoom ist kostenlos und setzt eine vorherige Registrierung unter https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/workshop-methodik-und-methodologie/ voraus.

The Post-photographic Apparatus

International Conference
Lucerne University of Applied Sciences and Arts
14–15 Nov 2019

Post-photographic discourses have primarily focused on the transformations of photographic images. But if we understand photography also as an entanglement with a specific kind of apparatus, the question one has to ask ist: How this apparatus as much as our conception of it has changed?

The conference addresses this question from three perspectives: technologically, the digitization of cameras has turned them into computers with attached sensors, and former functions of the hardware are increasingly simulated by software. The construction of a camera nowadays requires less domain knowledge, which has enabled companies from different fields to introduce new camera models and disrupt a previously relatively stable ecosystem. At the same time, many artists have questioned the tool of their photographic practices by turning self-created cameras into artworks in their own rights. Finally, a theoretical critique of modernism (of which traditional photography has been an integral part), along with posthumanistic understandings of agency and technology, have helped to blur what used to be the separate concepts of the camera, photographer and image. Hence, cameras can no longer be understood as black boxes/cameras obscuras. We need to re-assess them as nodes in larger media ecological networks.

745 Viscosistadt
Room 745_055
Nylsuisseplatz 1
CH-6020 Luzern-Emmenbrücke

14 Nov 2019

10:30–11:00
Welcome and Introduction

11:00–11:30
Paul Wombell: “The Speculative Camera”
11:30–12:00
Ana Peraica: “Photograph for the Photograph’s Sake: Deliberation from Obligation to Represent in the Unhuman Photography”
12:00–12:30
Paul Proctor: “Virtually Actual”
12:30–13:00
Luke Skrebowski: “Seeing the Seeing Machines: The Politics of Machine Vision in Trevor Paglen’s Recent Work”

14:30–15:00
Birk Weiberg: “Cameras on the Sunset Strip: Intra-actions in Ed Ruscha’s Street Photography”
15:00–15:30
Yanai Toister: “Horizontal Against Vertical”
15:30–16:00
Catherine M. Weir: “Writing Images as Programs: Coding as a Challenge to the Program of the Camera Apparatus”

16:30–17:00
Elke Rentemeister: “Touching Desire”
17:00–17:30
Michal Šimůnek: “A Machine for Making Authenticity: Family Photography and Nonhuman Operators”
17:30–18:00
Annette Urban: “Screen Capturing and Tactile Manoeuvres: Artistic Post-Photographic Practices within the Virtual”

15 Nov 2019

9:30–10:00
Asko Lehmuskallio: “The Camera as a Focusing Medium”
10:00–10:30
Franz Hefele: “How to Shoot on iPhone: New Devices, (Un)familiar Challenges”
10:30–11:00
Rowan Lear: “In the Residue of Photography: Leaky Bodies and Polluted Waters”

11:30–12:00
Nancy Ann Roth: “Three Terms in Transition: Photography, Post-Photography and the Apparatus”
12:00–12:30
Cristina Moraru: “The Photographic Camera as a Disobedient Object in a ‘Parliament Of Things’”
12:30-13:00
Andrew Fisher: “The Post-photographic Apparatus: A ‘colossal and labyrinthine phototheque in whose depths stalks […] the prodigious image of our strangeness’”

image/con/text. Komplementäre Zeugnisse im dokumentarischen Diskurs

Jenseits des Anspruchs an eine eindeutige Seh- und Lesbarkeit thematisiert eine Vielzahl aktueller dokumentarischer Diskurse ihre eigene Kontextualität als Voraussetzung von Bedeutungskonstitution und Wirksamkeit. Bedeutung stellt sich für sie über jeden Publikationskontext, mit jeder Rezeption, mit jeder Les- und Sichtart her, ist nicht fix, sondern fluid, zirkuliert und migriert. In der Kombination verschiedener Formen der Dokumentation und Zeugenschaft setzen aktuelle Projekte daher verstärkt auf Bild-Text-Kombinationen und deren Komplementarität. Dabei reflektieren sie, dass kein Dokument, kein Zeugnis von sich aus unmittelbare Evidenz vermitteln kann, sondern immer auch die Möglichkeit der Fiktion beinhaltet.
Über die Idee eines Vergleichs der Medien von Bild und Text hinaus möchte das Symposium die Gesamtheit und Komplexität der Relationen von Bild und Text in Projekten insbesondere aus dem Bereich Fotobuch, aber auch in Film, Multimedia, Comic und den Erzählformen des Archivs untersuchen. Ein Hauptaugenmerk gilt dabei der Frage, welche Auswirkungen die ‚Vernähung von Bild und Text‘ auf Konzeptionen von Zeugenschaft und Dokumentarismus hat. Kann die Idee der Komplementarität der Zeugnisse die Kluft zwischen Positionen absolutierter Wahrheit und Relativismus navigieren?

Das Symposium „image/con/text. Komplementäre Zeugnisse im dokumentarischen Diskurs“ findet am 29. und 30. Oktober 2019 in Hannover an der Fakultät III, Medien, Information und Design, der Hochschule Hannover statt.

Workshop: Photography, Writing, Letterpress (13.-14.03.19, Marburg)

Photography, Writing, Letterpress
13.‒14.03.2019, Philipps-Universität Marburg

Although both being visual media, printed texts and photographs are generally perceived as being very different, if not opposed, in character. Print is seen as a standardized and easily reproducible form of writing; writing, in turn, is considered as a convention-based durable translation of speech, of thoughts and observations into an abstract visual code. Photography, on the other hand, is understood as a physical imprint of light, as a perceptually accessible trace of the scene it depicts, and is therefore seen, at least to a certain extent, as a medium of realism, truth and objectivity. Their complex relationship and its range of phenomena renders scientific research on this topic not only appealing, but also extremely challenging. The workshop encourages an interdisciplinary exchange in order to discuss possible answers to the primary question how this relationship can be addressed methodologically.

Please, find the complete abstract and program behind the link:

The workshop is organized by Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte ‒ Bildarchiv Foto Marburg and subproject 5 of the DFG research unit 2288 »Journal Literature.

If you wish to participate, please send an e-mail to journale@staff.uni-marburg.de to receive the text reader and to register for the workshop.

Conference Image Net/Works

Image Net/Works is a conference organised by Lucerne University of Applied Arts and Sciences in collaboration with Fotomuseum Winterthur to tackle issues related to photography’s changing role in the context of contemporary political­economic systems.

Photographic media have become central to the productive activities of today’s digital economy. Discourses around immaterial and digital labour have attempted to develop new models to address increasingly complex modes of production tied to global digital networks. Various approaches in media theory have explored new forms of photographic production, describing new relations between photographers and the apparatus, as well as images and viewers. The discourse on the changing nature of labour is tightly connected to the role that photographic media, in their algorithmic and networked form, play in a society where information technology has become a dominant force. So far photography has received little attention beyond wider and more general reflections about media’s role as digital commodities and the internet as a playground for cognitive labour.

Image Net/Works will attempt to connect these separate but overlapping discourses. The conference will specifically focus on images and the associated economies of looking, producing and sharing. It will investigate contemporary and historical modes of photographic production and forms of labour that are connected to the computational exchange of pictures, the harvesting of attention, new kinds of image value and photography’s various roles in the current economic system.

The conference is an integral part of the SITUATIONS programme at Fotomuseum Winterthur and part of the HSLU Post­Photography research project. It will take place in the context of the exhibition SITUATIONS/To look is to labor (opening 7 December at 6 pm).

Programme

10:00–10:15 Welcome and introduction

10:15–11:00 Nicolas Malevé, “Machine Glancing”
11:00–11:45 Olga Moskatova, “Living Photographs: On Parasitic GIF(t) Economies”
11:45–12:30 Yanai Toister, “Photography: Love’s Labour’s Lost”

12:30–13:45 Lunch break

13:45–14:30 Rowan Lear, “A Profitable Habit: Photographing as Second Nature and Reproductive Labour”
14:30–15:15 Marco De Mutiis, “The Photographer as Player as Worker”

15:15–15:45 Coffee break

15:45–16:30 Jonathan Beller, “The Derivative Condition”
16:30–17:15 Ingrid Hölzl, “IMAGE­-TRANSACTION: The Image as a Lure”
17:15–18:00 Sebastian Schmieg, “Humans As Software Extension”

Conference Programme

Lehrmedien der Kunstgeschichte

Die Geschichte des Fachs ist immanenter Bestandteil und Gegenstand kunsthistorischer Forschung. Seit den 1970er Jahren lässt sich zudem ein wachsendes Interesse an den spezifischen medialen Konfigurationen der Kunstgeschichte beobachten. Die Marburger Tagung will diese Bemühungen erstmals systematisieren, indem sie Ansätze für eine fundierte medientheoretische Ausrichtung des Forschungsfeldes ‚Geschichte der Kunstgeschichte‘ formuliert. Jenseits einer ausschließlichen Fokussierung auf das für die Kunstgeschichte so zentrale Problem des Bildes adressiert das Projekt insbesondere die Spezifik der Medienverbünde und ihres Einsatzes innerhalb der kunsthistorischen Lehre. Besonders die Aspekte des Multi-, Inter- und Transmedialen sollen hierbei problematisiert werden. Die internationale Konferenz visiert zunächst den Fachdiskurs an, fragt jedoch darüber hinaus aus philosophischer, archäologischer und medienwissenschaftlicher Perspektive nach den Rändern und Grenzen kunsthistorischer Vermittlungspraxis. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Zeit | time: 22–24 November 2018

Veranstalter | organized by: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg | German Documentation Center for Art History – Bildarchiv Foto Marburg / Philipps-Universität Marburg

Organisation | organizers: Prof. Dr. Hubert Locher, Dr. Maria Männig

Ort | venue: Philipps-Universität Marburg, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, Pilgrimstein 16, 35032 Marburg Vortragsraum | Room 001

Um Anmeldung wird bis 16. November 2018 gebeten unter: ddk-tagung//at//fotomarburg.de.

Weitere Informationen: https://lehrmedien.hypotheses.org Keep Reading

Symposium: „POINTED OR POINTLESS? Recalibrating the Index – Part II“, on the 4th of November 2017 in Potsdam

Symposium: “POINTED OR POINTLESS? Recalibrating the Index”

Saturday 4th of November 2017 I 10:00 am – 5:30pm
Brandenburg Center for Media Studies I 18 Hermann-Elflein-Str., Potsdam 14467
Program: https://pointedorpointless.wordpress.com/programme/

The symposium “Pointed or Pointless? Recalibrating the Index” aims to reconsider the notion of the index, its history and present-day applicability. Some recent debates – which abandon strict definitions of analogue/digital and scrutinize fixed notions of truth and medium – are taken as an opportunity to readdress the notion in the 21st century.

The symposium is divided in two parts. The first event took place in London and was dedicated to the re-evaluation of the index, focusing on its historical re-assessment as well as on the steps of “stylization” of the term, following the trace from Peirce to visual theory. The second part in Potsdam will subsequently deal with the updating of the index, by taking a closer look at the use of the notion in debates on the networked image, as well as discussing gestures of authentication, which emphasize concepts of authenticity and objectivity and can be registered as indexical.

Please find more information on the symposium here: https://pointedorpointless.wordpress.com/about/

Ankündigung Arbeitskreis „Sprechen über Fotografie“

Gründungstreffen des Arbeitskreises „Sprechen über Fotografie“

am 27. Mai 2017, Fachhochschule Potsdam.

Ziel und Schwerpunkt des Arbeitskreises ist das gemeinsame Sprechen über fotografische Themen.
Hier können sich Menschen mit unterschiedlichem beruflichen, künstlerischen oder (hoch-)schulischen Hintergrund offen imGespräch mit Fotografie auseinandersetzen.
Der Arbeitskreis ist gerade an auch Studierende in einer frühen Phase des Studiums oder der Ausbildung gerichtet.
Im Fokus stehen dabei nicht nur Texte zur Fotografie, sondern vor allem auch deren weitere Ausprägungen wie beispielsweise in Form von technischen Artefakten.
Dabei werden nach Bedarf auch Gäste eingeladen und mit diesen gemeinsam diskutiert.

Es sind pro Jahr 1 bis 2 Exkursionen auch außerhalb des Großraums Berlin angedacht.

Die Treffen des Arbeitskreises finden dabei am Wochenende mit einer Dauer von 6 bis 7 Stunden alle 6 bis 8 Wochen statt.

Rückfragen an: michael.kuhmann@uni-potsdam.de.

Weitere Informationen auch zur Teilname und Mitarbeit unter:
AnkuendigungArbeitskreisSprechenueFotografie.

  • 1
  • 2