Programm für Workshop der AG Fotografieforschung: „Fotografie als Auslöser“

 

WORKSHOP: FOTOGRAFIE ALS AUSLÖSER

Untenstehend finden Sie das Programm für den Workshop der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft.

Interessierte melden sich bitte per Mail unter andergassen@fh-potsdam.de an (Betreff: Anmeldung Workshop Auslöser).

Die Paper der Vortragenden werden allen angemeldeten Teilnehmenden ab dem 16.06. zur Verfügung gestellt.

Datum:
Fr, 23.6. 10.00 – 17.00 Uhr

Ort:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam

Organisiert von: Winfried Gerling, Andreas Sudmann und Lisa Andergassen

Ablauf:
10:00 – 10:30
Begrüßung

10:30 – 12:00
Lina Maria Stahl: „Hidden Stars. Astrofotografie als mediales Akteur-Netzwerk“
Maria Männig: „Zum mimetischen Begehren auf Instagram“

12:00 – 13:00
Mittagspause

13:00 – 14:30
Stefanie Wenger: „Objects that look good online – Der installation shot als Substitut des Kunstwerks“
Tati Rosenstein: „Das fotografische Standbild aus Auslöser computer-animierter Installationen.“

14:30 – 15:00
Kaffepause

15:00 – 15:45
Michael Kuhmann: „Spurensuche im Licht – eine Geschichte von Displays an Blitzgeräten“

15:45 – 17:15
Abschlussdiskussion
Diskussion der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses Schlussworte

MA Photography Studies and Research

Der im Wintersemester 2016/2017 gestartete Master-Studiengang „Photography Studies and Research“ an der Folkwang Universität der Künste in Essen ist in diesem Frühjahr zum zweiten Mal ausgeschrieben worden. Bewerbungen sind noch bis zum 12. Juni 2017 möglich.

Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Bewerbungsmodalitäten finden sich auf unserer Website:

http://www.folkwang-uni.de/home/gestaltung/studiengaenge/fotografie/photography-studies-and-research-ma/

 

 

Tagung: War of Pictures 1945-1955 | Universität Wien | 4. bis 6. Oktober 2017

War of Pictures 1945 – 1955
Pressefotografie und Bildkultur im befreiten/besetzten Österreich
Von 4. bis 6. Oktober 2017
Tagung des Institutes für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Konzept und Organisation: Marion Krammer, Margarethe Szeless

Die Geschichte der österreichischen Besatzungszeit ist bereits häufig geschrieben worden, wobei die Bilder dieser Ära als illustratives Beiwerk dienten. In dieser Tagung erfolgt der umgekehrte Zugang: im Zentrum stehen die Pressebilder und deren Verbreitung sowie ihr Publikationskontext und nicht zuletzt die BildautorInnen – die österreichischen PressefotografInnen. Als Diskussionsgrundlage werden die Forschungsergebnisse des vom FWF geförderten Forschungsprojektes „War of Pictures. Austrian Press Photography 1945-1955“ präsentiert. Die Beiträge fokussieren auf die Frage nach hegemonialen Bilderzählungen der Ära, der Herausbildung von Bildikonen der 2. Republik und der Instrumentalisierung von Bildern im Kalten Krieg. Explizit werden auch Studierende, die ihre Bakkalaureatarbeit unter Anleitung des Forschungsteams verfasst haben, als Vortragende miteinbezogen. Ziel der Tagung ist es, die Politik der Bilder im besetzten Nachkriegsösterreich im interdisziplinären Schnittpunkt von Zeitgeschichte und Mediengeschichte zu untersuchen.

Das Tagungs-Programm:
WarOfPictures_TagungsProgramm

Um Anmeldung wird gebeten:
warofpictures.comm@univie.ac.at

Ankündigung Arbeitskreis „Sprechen über Fotografie“

Gründungstreffen des Arbeitskreises „Sprechen über Fotografie“

am 27. Mai 2017, Fachhochschule Potsdam.

Ziel und Schwerpunkt des Arbeitskreises ist das gemeinsame Sprechen über fotografische Themen.
Hier können sich Menschen mit unterschiedlichem beruflichen, künstlerischen oder (hoch-)schulischen Hintergrund offen imGespräch mit Fotografie auseinandersetzen.
Der Arbeitskreis ist gerade an auch Studierende in einer frühen Phase des Studiums oder der Ausbildung gerichtet.
Im Fokus stehen dabei nicht nur Texte zur Fotografie, sondern vor allem auch deren weitere Ausprägungen wie beispielsweise in Form von technischen Artefakten.
Dabei werden nach Bedarf auch Gäste eingeladen und mit diesen gemeinsam diskutiert.

Es sind pro Jahr 1 bis 2 Exkursionen auch außerhalb des Großraums Berlin angedacht.

Die Treffen des Arbeitskreises finden dabei am Wochenende mit einer Dauer von 6 bis 7 Stunden alle 6 bis 8 Wochen statt.

Rückfragen an: michael.kuhmann@uni-potsdam.de.

Weitere Informationen auch zur Teilname und Mitarbeit unter:
AnkuendigungArbeitskreisSprechenueFotografie.

CfP: Rochester Institute of Technology: Photo History Conference on the Archaeology & Future of Photography 4/2018

Call for Papers

We invite scholarly papers and panel proposals for presentation consideration at PhotoHistory/PhotoFuture, Rochester Institute of Technology, Rochester, NY, April 20-22, 2018.

The three-day conference is an opportunity for the presentation of original scholarship on the broad subject of photography’s — including motion pictures —  history and future including applications, education, connoisseurship, preservation, and accessibility. Conference presentations, in panel or single-speaker formats, will offer the results of scholarly research, exploration and analysis, and interpretation and assessment about the multifaceted dimensions of photography’s past and future as viewed through multiple disciplinary lenses. Examples of subject matter to be explored include advertising, portraiture, art and design, biography, fashion, sports, photographic technology, architecture and landscape, environmental, journalism, social and commercial dimensions of photography, public relations, medical and scientific, industrial, amateur, documentary, social cause advocacy, preservation and conservation, public policy and public access, and collecting and hobbyist interests.

The conference embraces a wide range of academic disciplines and practitioners from an equally broad range of professions. Examples of academic disciplines are: history, archives, photography, communication, digital humanities, criminology and criminal justice, computer science, public policy, imaging, economics, museum studies, fine arts, and library science. Examples of both for-profit and not-for-profit professions are: archivists, preservation and conservators, information managers, data and metadata specialists, educators, photographers, museum curators, library and museum administrators.

For further Informations see: www.rit.edu/twc/photohistoryconference/

Extended Proposal Deadline: CFP: Symposium „Pointed or Pointless? Recalibrating the Index“ in London/ Berlin

Proposal deadline extended until the 18th of April: Pointed or Pointless? Recalibrating the Index

Day 1 – London: 10 June 2017
Day 2 – Berlin: tbd November 2017

A conference and forum on the index in contemporary photography and image-based practice, theory and culture.

The symposium “Pointed or Pointless? Recalibrating the Index” aims to reconsider the notion of the index, its history and present-day applicability. Some recent debates – which abandon strict definitions of analogue/digital and scrutinize fixed notions of truth and medium – are taken as an opportunity to readdress the notion in the 21st century.

Further information see here.

London
Proposal Deadline: 18th April 2017
Notification of acceptance: 25th April 2017

Berlin
Proposal Deadline: 30th June 2017
Notification of acceptance: 15th July 2017

The first event will be recorded and webcast. Priority for Berlin papers will be given to abstracts that build on or respond to papers from the London event as part of their research.

Organizing Committee:
Lisa Andergassen (Fachhochschule Postdam)
Paulius Petraitis (Middlesex University)
Damian Sutton (Coventry University)

Verlängerung der Deadline für CfP „Fotografie als Auslöser“

Deadline verlängert bis zum 15.04.2017:

CfP der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft
zum Thema „Fotografie als Auslöser“, im ZeM – Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (Potsdam), am 22. und 23. Juni 2017

In der internationalen Geschichtsschreibung und Theoriebildung zur Fotografie ist viel über den Moment der fotografischen Bildauslösung sowie allgemein über den Prozess der Erzeugung fotografischer Bilder in ästhetischer, epistemischer, kultureller und technischer Hinsicht geschrieben worden. Nicht zuletzt ihr indexikalischer Charakter hat den epistemischen Blick auf die Fotografie derart bestimmt, dass sie vor allem als Produkt eines spezifischen, zeitkritischen Auslösungsprozesses verhandelt wurde.

Der geplante Workshop soll diese Perspektive produktiv umkehren, in dem er dieses Mal die Fotografie selbst als auslösendes Objekt untersucht. Im Zentrum des analytischen Interesses steht damit die Fotografie als Bedingung kultureller und ästhetischer Praktiken. Das auslösende Moment der Fotografie soll dabei allerdings weder aus der Perspektive der kulturellen Wirkung vielfach diskutierter ikonischer Bilder befragt werden, noch zielt der Workshop im Kern darauf ab, die Fotografie als Dispositiv zu untersuchen, sondern stellt die Fotografie als auslösendes Zwischenbild oder Interface in den Vordergrund.

Nähere Informationen sowie den Call for Papers (bis 15.04.17) finden Sie hier.
Anmeldungen zur Teilnahme als Diskutanten_innen sind später möglich, werden jedoch so rasch wie möglich erbeten, um die Vorplanung zu erleichtern. Um teilzunehmen oder ein Papier einzureichen, muss man nicht zwingend Mitglied der GfM, der AG Fotografieforschung oder des ZeM sein.

Konzeption und Organisation: Lisa Andergassen, Winfried Gerling und Andreas Sudmann.

Vernissage of „Picture(s) Now“ on 03.03.2017

„Picture(s) Now – Constructions of Temporality since Social Media“

We photograph to remember. We photograph to forget. Every picture we take ensures that we have something to return to should the moment it depicts slip from our minds. We don’t store snapshots in old photo albums anymore: Rather, apps turn the photographic documents into a constant flow of pictures which first and foremost share our iterations of the present. Uploaded in digital environments, information is added and new contexts affect their meaning, changing not only concepts of remembering and archiving, but the very „memory“ of the material that we use.

The international group exhibition “Picture(s) Now: Constructions of Temporality since Social Media” gathers works which tackle the mediation of the moment within image based media. In addition the products of the workshop „Instant : Document“ will be implemented in the exhibition. The workshops allows students of Shenkar College and University of Applied to work with artists Alexandra Heide and Daniel Neubacher in order to create their own image based constructions of the moment.

Vernissage: Friday 03.03.2017 I 19:00h
Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Opening Party: Friday 03.03.2017 I 21:30h
ACUD MACHT NEU, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin

Opening hours: 04.03.-02.04.2017
Tuesday – Sunday 11 am – 7pm I Thursday 11 am – 8pm
Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, 10623 Berlin

Call for Proposals: Update: Panel „Fotografie und Display“ der AG Fotografieforschung zur GfM-Jahrestagung 2017

UPDATE des Calls:
Panel „Fotografie und Display: Zur Zugänglichkeit digitaler Fotografien“ der AG Fotografieforschung im Rahmen der Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Medienwissenschaft, 04. bis 07.10.2017, FAU Erlangen-Nürnberg.

Fotografie ist gemeinsam mit den digitalen Displays heute allgegenwärtig geworden. Sei es als Bild im Display der Foto-Kamera oder auf dem Display des Smartphones. Als Werbefotografie auf den Bildschirmen in Bahnhöfen bis hin zur Fotografie als Teil von e-Publikationen auf Tablets. Wenn man heute mit Fotografien zu tun hat, ist immer auch das Display (mit) im Bild. Den Funktionen und Aufgaben von Fotografien und Displays sowie den Bedingungen, denen die Zugänglichmachung und Erzeugung von Fotografien im Display unterliegt, möchte das Panel nachgehen.

Wir bitten um Vorschläge für 20minütige Beiträge für das Panel.

Hinter diesem Link können Sie den vollständigen CfP laden:
CfP_Fotografie und Display_GfM2017

Einreichungen müssen bis zum 05.03.2017 eingegangen sein, bitte an:

Winfried Gerling (gerling@fh-potsdam.de)
Jens Ruchatz (ruchatz@staff.uni-marburg.de)
Anne Badorreck (anne.badorreck@ruhr-uni-bochum.de)
Daniel Bühler (d.buehler@b-tu.de)

Wir freuen uns auf die Einsendungen!

Noch einmal zum Fotobuch – Skizze und Kritik des Forschungsfelds

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Einer der besprochenen Bände aus dem Steidl-Verlag

In den letzten Jahren ist die gedruckte Fotografie stärker in den Mittelpunkt der fotogeschichtlichen Forschung gerückt. Das ist sicherlich überfällig, denn die Ubiquität der Fotografie, ihre immense und kulturprägende Verbreitung im 20. Jahrhundert, ist weniger den fotochemisch erzeugten Abzügen zuzurechnen als den photomechanisch vervielfältigten Bildern, die auf Plakaten oder Prospekten, in Büchern oder in Zeitschriften, selbst auf Bechern oder T-Shirts erscheinen. Dass man sich der in Druckform verbreiteten Fotografie widmet, bedeutet also grundsätzlich eine Zuwendung zu den populären und massenmedialen Gebrauchsweisen des Mediums. Es sollte außer Frage stehen, dass es sich hier um ein zentrales Forschungsfeld auch der medienwissenschaftlichen Fotografieforschung handeln muss, insofern sich die Fotografie hier mit anderen Medien – der Zeitschrift, dem Buch, dem Flugblatt oder dem Plakat – verbindet, wir also mit dem Phänomen von Medien in Medien zu tun haben. Was passiert mit der Fotografie, wenn sie im Kontext des Buchs auftaucht? Was bedeutet es für die Zeitschrift, wenn sie fotomechanisch reproduzierte Fotografien aufnimmt?https://steidl.de/assets/images/-UTQ3ZS2XJH72dkY3BmJudWbt4O3q,XlLGyoa52bGPBsX++EB25hMdDdBVL8fitBkWdaBM,L3bnk=/9783869304335_1.jpg.jpg

Wie ich auf diesem Blog schon dargelegt habe, scheint es mir vor diesem Hintergrund umso irritierender, in welche Richtungen sich die aktuelle Fotobuchforschung bewegt. Um den problematischen Fokus auf die ästhetische Nobilitierung weiter zu problematisieren, habe ich im vergangenen Jahr für eine Sammelrezension der Zeitschrift MEDIENwissenschaft: Rezensionen | Reviews einige derjenigen Anthologien besprochen, die das Feld der Fotobuchforschung in den letzten Jahren definiert haben. Nun stelle ich hier eine erheblich erweiterte und in ihren theoretischen Kontextualisierungen vertiefte Version zur Verfügung, um die Debatte über das Fotobuch stärker auf dem Terrain der Medienwissenschaft zu führen. Eine Diskussion zum Thema erscheint mir wichtig, um die medienwissenschaftliche Position in der Fotografieforschung deutlich und für die zukünftige Ausrichtung des Feldes produktiv zu machen.