CFP: Symposium „Pointed or Pointless? Recalibrating the Index“ – PART II

Pointed or Pointless? Recalibrating the Index II

Day 2 – Potsdam: 4th November 2017

A conference and forum on the index in contemporary photography and image-based practice, theory and culture.

The symposium “Pointed or Pointless? Recalibrating the Index” aims to reconsider the notion of the index, its history and present-day applicability. Some recent debates – which abandon strict definitions of analogue/digital and scrutinize fixed notions of truth and medium – are taken as an opportunity to readdress the notion in the 21st century.

Further information see here.

Potsdam, Brandenburg Center for Media Studies
Proposal Deadline: 11th September 2017
Notification of acceptance: 22th September 2017

The first event was recorded and webcast. Priority for Potsdam papers will be given to abstracts that build on or respond to papers from the London event as part of their research.

Organizing Committee:
Lisa Andergassen (Fachhochschule Postdam)
Paulius Petraitis (Middlesex University)
Damian Sutton (Coventry University)

Deep Blue: „New Realities“ im Rijksmuseum

Noch bis zum 17. September befasst sich die Ausstellung ‚New Realities’ mit der fotografischen Sammlung des Amsterdamer Rijksmuseums. Das Projekt hat ein breites Medienecho erzeugt, ist die Fotografie doch erst seit Mitte der 1990er-Jahre Gegenstand des Sammelinteresses. Dies verwundert angesichts der kulturhistorischen Ausrichtung des Museums. Dennoch ist die fotografische Sammlung inzwischen längst international konkurrenzfähig.

Dass man sich darum bemüht, Akzente zu setzen, macht die Schau deutlich, in deren Zentrum Anna Atkins’ Werk ‚British Algae: Cyanotype Impressions’ von 1843/44 steht, das als weltweit erstes Fotobuch gilt und gleichzeitig die Leistung einer Foto-Pionierin vorstellt. Das Museum konnte 2017 eines dieser fotogrammatischen Herbarien erwerben und nimmt den Neuankauf zum Anlass, die verschiedenen Facetten der frühen Fotografie auszuloten. Dem Medium Fotografie versucht die Ausstellung gerecht zu werden, indem sie ihre materielle wie thematische Varietät zeigt und versucht, neue Perspektiven zu öffnen. In meinem Beitrag widme ich mich vor allem dem diffizilen Verhältnis der Fotografie zur Naturabbildung.

Der hervorragend ausgestattete und edierte Katalog stellt Atkins‘ Cyanotypien großformatig voran und nimmt damit die durchaus mutige kuratorische Entscheidung auf, einer bisher marginalisierten Position eine prominente Rolle zuzuweisen.  Keep Reading

Programm für Workshop der AG Fotografieforschung: „Fotografie als Auslöser“

 

WORKSHOP: FOTOGRAFIE ALS AUSLÖSER

Untenstehend finden Sie das Programm für den Workshop der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft.

Interessierte melden sich bitte per Mail unter andergassen@fh-potsdam.de an (Betreff: Anmeldung Workshop Auslöser).

Die Paper der Vortragenden werden allen angemeldeten Teilnehmenden ab dem 16.06. zur Verfügung gestellt.

Datum:
Fr, 23.6. 10.00 – 17.00 Uhr

Ort:
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Friedrich-Ebert-Straße 4
14467 Potsdam

Organisiert von: Winfried Gerling, Andreas Sudmann und Lisa Andergassen

Ablauf:
10:00 – 10:30
Begrüßung

10:30 – 12:00
Lina Maria Stahl: „Hidden Stars. Astrofotografie als mediales Akteur-Netzwerk“
Maria Männig: „Zum mimetischen Begehren auf Instagram“

12:00 – 13:00
Mittagspause

13:00 – 14:30
Stefanie Wenger: „Objects that look good online – Der installation shot als Substitut des Kunstwerks“
Tati Rosenstein: „Das fotografische Standbild aus Auslöser computer-animierter Installationen.“

14:30 – 15:00
Kaffepause

15:00 – 15:45
Michael Kuhmann: „Spurensuche im Licht – eine Geschichte von Displays an Blitzgeräten“

15:45 – 17:15
Abschlussdiskussion
Diskussion der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses Schlussworte

MA Photography Studies and Research

Der im Wintersemester 2016/2017 gestartete Master-Studiengang „Photography Studies and Research“ an der Folkwang Universität der Künste in Essen ist in diesem Frühjahr zum zweiten Mal ausgeschrieben worden. Bewerbungen sind noch bis zum 12. Juni 2017 möglich.

Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Bewerbungsmodalitäten finden sich auf unserer Website:

http://www.folkwang-uni.de/home/gestaltung/studiengaenge/fotografie/photography-studies-and-research-ma/

 

 

Tagung: War of Pictures 1945-1955 | Universität Wien | 4. bis 6. Oktober 2017

War of Pictures 1945 – 1955
Pressefotografie und Bildkultur im befreiten/besetzten Österreich
Von 4. bis 6. Oktober 2017
Tagung des Institutes für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Konzept und Organisation: Marion Krammer, Margarethe Szeless

Die Geschichte der österreichischen Besatzungszeit ist bereits häufig geschrieben worden, wobei die Bilder dieser Ära als illustratives Beiwerk dienten. In dieser Tagung erfolgt der umgekehrte Zugang: im Zentrum stehen die Pressebilder und deren Verbreitung sowie ihr Publikationskontext und nicht zuletzt die BildautorInnen – die österreichischen PressefotografInnen. Als Diskussionsgrundlage werden die Forschungsergebnisse des vom FWF geförderten Forschungsprojektes „War of Pictures. Austrian Press Photography 1945-1955“ präsentiert. Die Beiträge fokussieren auf die Frage nach hegemonialen Bilderzählungen der Ära, der Herausbildung von Bildikonen der 2. Republik und der Instrumentalisierung von Bildern im Kalten Krieg. Explizit werden auch Studierende, die ihre Bakkalaureatarbeit unter Anleitung des Forschungsteams verfasst haben, als Vortragende miteinbezogen. Ziel der Tagung ist es, die Politik der Bilder im besetzten Nachkriegsösterreich im interdisziplinären Schnittpunkt von Zeitgeschichte und Mediengeschichte zu untersuchen.

Das Tagungs-Programm:
WarOfPictures_TagungsProgramm

Um Anmeldung wird gebeten:
warofpictures.comm@univie.ac.at

Ankündigung Arbeitskreis „Sprechen über Fotografie“

Gründungstreffen des Arbeitskreises „Sprechen über Fotografie“

am 27. Mai 2017, Fachhochschule Potsdam.

Ziel und Schwerpunkt des Arbeitskreises ist das gemeinsame Sprechen über fotografische Themen.
Hier können sich Menschen mit unterschiedlichem beruflichen, künstlerischen oder (hoch-)schulischen Hintergrund offen imGespräch mit Fotografie auseinandersetzen.
Der Arbeitskreis ist gerade an auch Studierende in einer frühen Phase des Studiums oder der Ausbildung gerichtet.
Im Fokus stehen dabei nicht nur Texte zur Fotografie, sondern vor allem auch deren weitere Ausprägungen wie beispielsweise in Form von technischen Artefakten.
Dabei werden nach Bedarf auch Gäste eingeladen und mit diesen gemeinsam diskutiert.

Es sind pro Jahr 1 bis 2 Exkursionen auch außerhalb des Großraums Berlin angedacht.

Die Treffen des Arbeitskreises finden dabei am Wochenende mit einer Dauer von 6 bis 7 Stunden alle 6 bis 8 Wochen statt.

Rückfragen an: michael.kuhmann@uni-potsdam.de.

Weitere Informationen auch zur Teilname und Mitarbeit unter:
AnkuendigungArbeitskreisSprechenueFotografie.

CfP: Rochester Institute of Technology: Photo History Conference on the Archaeology & Future of Photography 4/2018

Call for Papers

We invite scholarly papers and panel proposals for presentation consideration at PhotoHistory/PhotoFuture, Rochester Institute of Technology, Rochester, NY, April 20-22, 2018.

The three-day conference is an opportunity for the presentation of original scholarship on the broad subject of photography’s — including motion pictures —  history and future including applications, education, connoisseurship, preservation, and accessibility. Conference presentations, in panel or single-speaker formats, will offer the results of scholarly research, exploration and analysis, and interpretation and assessment about the multifaceted dimensions of photography’s past and future as viewed through multiple disciplinary lenses. Examples of subject matter to be explored include advertising, portraiture, art and design, biography, fashion, sports, photographic technology, architecture and landscape, environmental, journalism, social and commercial dimensions of photography, public relations, medical and scientific, industrial, amateur, documentary, social cause advocacy, preservation and conservation, public policy and public access, and collecting and hobbyist interests.

The conference embraces a wide range of academic disciplines and practitioners from an equally broad range of professions. Examples of academic disciplines are: history, archives, photography, communication, digital humanities, criminology and criminal justice, computer science, public policy, imaging, economics, museum studies, fine arts, and library science. Examples of both for-profit and not-for-profit professions are: archivists, preservation and conservators, information managers, data and metadata specialists, educators, photographers, museum curators, library and museum administrators.

For further Informations see: www.rit.edu/twc/photohistoryconference/

Extended Proposal Deadline: CFP: Symposium „Pointed or Pointless? Recalibrating the Index“ in London/ Berlin

Proposal deadline extended until the 18th of April: Pointed or Pointless? Recalibrating the Index

Day 1 – London: 10 June 2017
Day 2 – Berlin: tbd November 2017

A conference and forum on the index in contemporary photography and image-based practice, theory and culture.

The symposium “Pointed or Pointless? Recalibrating the Index” aims to reconsider the notion of the index, its history and present-day applicability. Some recent debates – which abandon strict definitions of analogue/digital and scrutinize fixed notions of truth and medium – are taken as an opportunity to readdress the notion in the 21st century.

Further information see here.

London
Proposal Deadline: 18th April 2017
Notification of acceptance: 25th April 2017

Berlin
Proposal Deadline: 30th June 2017
Notification of acceptance: 15th July 2017

The first event will be recorded and webcast. Priority for Berlin papers will be given to abstracts that build on or respond to papers from the London event as part of their research.

Organizing Committee:
Lisa Andergassen (Fachhochschule Postdam)
Paulius Petraitis (Middlesex University)
Damian Sutton (Coventry University)

Verlängerung der Deadline für CfP „Fotografie als Auslöser“

Deadline verlängert bis zum 15.04.2017:

CfP der AG Fotografieforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft
zum Thema „Fotografie als Auslöser“, im ZeM – Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (Potsdam), am 22. und 23. Juni 2017

In der internationalen Geschichtsschreibung und Theoriebildung zur Fotografie ist viel über den Moment der fotografischen Bildauslösung sowie allgemein über den Prozess der Erzeugung fotografischer Bilder in ästhetischer, epistemischer, kultureller und technischer Hinsicht geschrieben worden. Nicht zuletzt ihr indexikalischer Charakter hat den epistemischen Blick auf die Fotografie derart bestimmt, dass sie vor allem als Produkt eines spezifischen, zeitkritischen Auslösungsprozesses verhandelt wurde.

Der geplante Workshop soll diese Perspektive produktiv umkehren, in dem er dieses Mal die Fotografie selbst als auslösendes Objekt untersucht. Im Zentrum des analytischen Interesses steht damit die Fotografie als Bedingung kultureller und ästhetischer Praktiken. Das auslösende Moment der Fotografie soll dabei allerdings weder aus der Perspektive der kulturellen Wirkung vielfach diskutierter ikonischer Bilder befragt werden, noch zielt der Workshop im Kern darauf ab, die Fotografie als Dispositiv zu untersuchen, sondern stellt die Fotografie als auslösendes Zwischenbild oder Interface in den Vordergrund.

Nähere Informationen sowie den Call for Papers (bis 15.04.17) finden Sie hier.
Anmeldungen zur Teilnahme als Diskutanten_innen sind später möglich, werden jedoch so rasch wie möglich erbeten, um die Vorplanung zu erleichtern. Um teilzunehmen oder ein Papier einzureichen, muss man nicht zwingend Mitglied der GfM, der AG Fotografieforschung oder des ZeM sein.

Konzeption und Organisation: Lisa Andergassen, Winfried Gerling und Andreas Sudmann.